Kompakter Solitär
Konzentrierte Geometrie mit quadratischer Wanne. Das Wasser benetzt gleichmäßig alle vier Seiten des Würfels und erzeugt eine ruhige, allseits erlebbare Mitte.
Hast du ein Konto?
Logge dich ein, damit es beim Checkout schneller geht.
CHF 0.00
Wasser wird Teil der Terrasse.
Ein Terrassenbrunnen steht nicht nur im Außenraum. Wanne, Wasserkörper, Spritzzone und Bewegungsfläche bilden gemeinsam eine räumliche Komposition. Entscheidend sind deshalb nicht allein Material und Form, sondern auch Stellfläche, Gewicht, Sichtachse, Wasserklang und technischer Zugang.
Während ein klassischer Gartenbrunnen häufig auf ein im Erdreich versenktes Becken angewiesen ist, fordert die Terrasse eine eigenständige bauliche Logik: Hier trifft das Wasserobjekt auf Plattenbeläge, Holzdielen, Sichtachsen, Fassadenbegrenzungen und unmittelbare Sitzbereiche.
In den ausgewählten Revisage Modellen ist das Wasserreservoir daher meist in eine sichtbare Wanne, einen Trog oder eine architektonische Verkleidung integriert. Das Objekt steht eigenständig auf der konstruierten Ebene – als geschlossener Wasserkreislauf, der ohne aufwendige Erdarbeiten aufgestellt wird. Dennoch darf diese Eigenschaft nicht verallgemeinert werden: Auch ein betriebsfertiges System verlangt eine sichere Stromführung, eine exakt austarierte Stellfläche und ein realistisches Verständnis von Gewicht und Spritzzone.
Die Eignung für eine befestigte Terrasse bedeutet keineswegs eine automatische Freigabe für Balkone oder Dachterrassen. Vor der Aufstellung wassergefüllter Stein- oder Stahlkörper mit mehreren hundert Kilogramm Gesamtgewicht müssen statische Traglast, Notentwässerung, Windlast und Hausordnungen gesondert geprüft werden.
Das Wasserbecken gehört gestalterisch zum Objekt. Es definiert den physischen Fußabdruck und erfordert kein Versenken im Untergrund.
Das Wasser zirkuliert über eine regelbare Pumpe im Becken. Ein permanenter Festwasseranschluss ist für den Betrieb nicht zwingend erforderlich.
Quellkörperhöhe, Wannenbreite, Fallhöhe und Windanfälligkeit bestimmen, wie nah Sitzmöbel und Gehwege an das Objekt herantreten dürfen.
Pumpe, Wasserverteiler und Zuleitungen verbleiben über Revisionsöffnungen dauerhaft erreichbar, ohne dass der Brunnen zerlegt werden muss.
Katalogmaße erfassen nur das physische Bauteil. Auf einer bewohnten Terrasse bildet das Objekt funktionale Zonen: von der Wanne über den Spritzbereich bis hin zum ergonomischen Sitzabstand.
Der eigentliche Brunnenkörper (z. B. 50 × 50 cm Edelstahlwürfel oder Stele), über den das Wasser austritt und herabfließt.
Sichtbares Auffangbecken (z. B. 100 × 100 cm). Es trägt das Wasser, die Kiesabdeckung und hält die Pumpe auf der Terrasse standfest.
Dynamischer Bereich feiner Wassertröpfchen, abhängig von Fallhöhe, Pumpenregelung und Windanfälligkeit der Terrasse.
Revisionsöffnung in der Beckenabdeckung zur Pumpenreinigung, Durchflussregulierung und Wasserstandskontrolle.
Mindestens 60–80 cm freier Durchgang um das Objekt herum, um ungehinderte Zirkulation und Pflege zu gewährleisten.
Ergonomischer Abstand zu Lounge- oder Essmöbeln für angenehme Akustik ohne störende Spritzer bei wechselndem Wind.
Nicht die Materialwahl entscheidet primär über die Wirkung, sondern die geometrische Geste im Raum. Jede Bauform erfüllt eine spezifische architektonische Funktion auf der Terrasse.
Konzentrierte Geometrie mit quadratischer Wanne. Das Wasser benetzt gleichmäßig alle vier Seiten des Würfels und erzeugt eine ruhige, allseits erlebbare Mitte.
Ausgeprägte Höhe bei vergleichsweise geringer Wannentiefe. Schafft klare Sichtachsen, fasst Terrassenränder ein und reflektiert Licht vertikal an Fassaden oder Hecken.
Mehrere gestaffelte Natursteinkörper in einem gemeinsamen Oktogonbecken. Bietet individuelle Quellregulierung und dramatische Lichtdurchlässigkeit nach Einbruch der Dämmerung.
Gestreckte Formate von 100 bis 400 cm Länge. Gliedert lange Terrassenabschnitte, schützt Vegetationszonen ab und lenkt den Blick über eine ruhige Wasserlinie.
Verbindung von dynamischem Wasserfallschwall und reflektierender Edelstahlschale. Das GFK-Reservoir ist diskret in einer architektonischen, pulverbeschichteten Einfassung verborgen.
Hoher, schlanker Marmorkörper auf kompakter Rundwanne. Die hohle Leichtbaukonstruktion aus ca. 1 cm Steintafeln verringert die Massenlast bei voller skulpturaler Präsenz.
Ausgewählte Originalmodelle aus dem Revisage Programm, kuratiert nach Stellfläche, Wasserfluss und baulicher Beziehung zur Terrasse.

Hochglanzpolierter V2A-Edelstahlwürfel mit vierseitigem Wasserüberlauf und integrierter LED-Beleuchtung am Quellaustritt und unterhalb des Körpers.
Vorgerosteter Cortenstahlkörper mit drei regulierbaren Quellaustritten und gefluteter Wandfläche, die Terrasse und Sichtgrenze vertikal gliedert.

Drei konische Marmorsäulen mit eigenständigen Quellaustritten in einem achteckigen Natursteinbecken; das Gestein wird bei Nacht von innen und außen durchleuchtet.
In der Produktbeschreibung wird ein Gewicht von 200 kg genannt. Zuzüglich Wasserfüllung und 75 kg Zierkies ist vor finaler Umsetzung eine Gesamtlast von mindestens 350–400 kg auf dem Terrassenfundament einzuplanen.

Gestreckter Trog aus vorgerostetem Cortenstahl mit charakteristischem Edelstahl-Einlaufbogen als horizontale Kantenführung für großzügige Terrassenanlagen.
Produkt entdecken →
Schlanker, geschliffener Sölker Marmorkörper in innovativer Hohlbauweise aus ca. 1 cm starken Natursteinplatten; reduziert die statische Masse auf ca. 15 % eines Massivblocks.
* Die Katalogabbildungen zeigen Symbolfotos. Die individuelle Aderung des steirischen Sölker Marmors variiert naturbedingt.
Architektonische Verbindung aus pulverbeschichtetem Wasserfallkörper und Edelstahl-Wasserschale auf einem formschön ummantelten GFK-Reservoir.

Auf gewachsenem Gartenboden verschwindet das Wasserreservoir meist im Erdreich. Auf der Terrasse wird die Wanne hingegen zum sichtbaren architektonischen Sockel oder umschließt den Tank oberirdisch.
Referenzen: Edelstahl Cubus, Revolution, Meneurs.
Das Auffangbecken ist integraler Bestandteil der sichtbaren Komposition. Es steht unmittelbar auf dem Terrassenbelag, führt das Material des Brunnens fort und beherbergt das gesamte Umlaufvolumen oberirdisch. Keine Erdarbeiten erforderlich.
Referenz: Wasserfall Wasserschale Mix.
Ein industrieller GFK-Behälter (Ø 125 cm) wird von einer architektonischen, pulverbeschichteten Außenverkleidung (Ø 130 cm) umschlossen. Die Technik bleibt unsichtbar verborgen, ohne dass eine Bodengrube ausgehoben werden muss.
Referenz: Erdgebundene Brunnen (z. B. Quad Garten).
Das Wasserbecken wird unterhalb der Rasen- oder Kiesoberfläche im Erdreich versenkt. Auf der fertigen Terrasse würde dies das Aufbrechen der Decke oder massive Aufbauten erzwingen – daher kein Terrassenmodell.
Wasser verändert seinen Charakter mit dem Material, über das es gleitet. Im Außenraum bestimmen die Reaktionen auf Licht, Bepflanzung und Terrassenbeläge die dauerhafte Stimmigkeit des Objekts.

Hochglanzpolierte oder feingeschliffene Oberflächen spiegeln den Himmel und die umgebende Architektur wider. Das Wasser erzeugt einen geschlossenen, schimmernden Film mit hoher geometrischer Präzision.

Warme, samtige Rostpatina bildet einen kraftvollen Kontrast zu hellem, feinem Stein, Holzdecks oder saftigem Grün. Bei der Platzierung sind materialspezifische Ablaufkanten am Untergrund zu beachten.

Österreichischer Naturstein mit unverwechselbaren rötlich-grauen Bänderungen. Das kristalline Gefüge bricht das Sonnenlicht am Tage und leuchtet bei LED-Illumination warm von innen heraus.

Architektonisch definierte Farbtöne wie RAL 9005 Tiefschwarz oder RAL 7000 Fehgrau binden das Wasserobjekt exakt an Fensterrahmen, Geländer oder Fassadenpaneele an. Die Schale bildet den leuchtenden Gegenpol.
Ein schlanker Körper kann eine überraschend breite Wanne fordern, um Spritzwasser sicher aufzufangen. Und ein 400 cm langer Trog beansprucht den Bewegungsfluss auf der Terrasse intensiver als eine 180 cm hohe Stele.
| Modell & Ausführung | Abmessungen | Wannenmaß / Stellfläche | Gewichtsstatus | Nutzungsbereich |
|---|---|---|---|---|
| Edelstahl Cubus · Modell 1 Kompakteste Ausführung | 35 × 35 cm · H 55 cm | 75 × 75 × 15 cm | Geringes Leergewicht; manuell versetzbar | Ideal für kleinere Terrassenbereiche und intime Nischen |
| Edelstahl Cubus · Modell 4 Größtes Würfelmodell | 80 × 80 cm · H 105 cm | 140 × 140 × 20 cm | Hohes Betriebsgewicht (großes Wasservolumen) | Beansprucht ca. 2,8 × 2,8 m einschließlich Zirkulationszone |
| Meneurs · Modell 1 Schlanke Natursteinstele | Säule Ø 25 cm · H 140 cm | Wanne Ø 60 cm | Ca. 15 % von Massivstein (Hohlbauweise) | Vertikaler Raummarker; minimaler Grundflächenbedarf |
| Meneurs · Modell 2 Große Natursteinstele | Säule Ø 30 cm · H 160 cm | Wanne Ø 75 cm | Leichtbauweise erleichtert Terrasseneinbringung | Prägnante Blickachse; Wanne bleibt kompakt |
| Sölker Marmor Revolution Dreistufige Säulengruppe | Säulen 90 / 120 / 150 cm | Oktogon Ø 120 cm · H 25 cm |
ca. 200 kg * |
Zentrale Wirkung; fordert allseitigen Betrachtungs- und Gehbereich |
| Cortenstahl Trogbrunnen · 100 cm Kompakter Langtrog | L 100 · B 50 · H 50 cm | Stellfläche 100 × 50 cm | Solide Stahlkonstruktion | Setzt einen klaren horizontalen Abschluss an Raumkanten |
| Cortenstahl Trogbrunnen · 400 cm Maximale Achsenlänge | L 400 · B 50 · H 50 cm | Stellfläche 400 × 50 cm | Sehr hohes Wasser- und Eigengewicht (Kran/Hubwagen) | Dominiert die gesamte Raumachse; gliedert Terrassenabschnitte |
Im Garten überbrückt Wasser weite Distanzen. Auf der Terrasse sitzt man oft nur zwei Meter vom Becken entfernt. Klangfülle, Spritzverhalten und Unterhaltungspegel müssen präzise auf den Aufenthaltsort abgestimmt sein.
Typisch für: Cubus und Wasserwand TB.
Das Wasser haftet durch Oberflächenspannung am Material und strömt leise hinab. Der Klang ist dezent und verdeckt leise Umgebungsgeräusche, ohne Gespräche am Esstisch zu stören. Auch bei mäßigem Wind bleibt die Spritzzone eng an der Wanne begrenzt.
Typisch für: Trogbrunnen und Wasserschale Mix.
Das Wasser fällt frei durch die Luft in das Auffangbecken. Fallhöhe und Schwallbreite erzeugen ein sattes, frisches Geräusch. Bei offener Terrassentür wird der Klang bewusst in den Innenraum getragen. Ein Abstand von mindestens 1,5 bis 2 Metern zu Polstermöbeln ist ratsam.
Typisch für: Revolution (3 Säulen).
Über einen Mehrwege-Verteiler lässt sich jede Quelle separat drosseln oder verstärken. So kann die Akustik von sanftem Benetzen bis zu lebhaftem Überquellen situativ an Gäste oder Ruhephasen angepasst werden.
Der gleiche Brunnen entfaltet völlig unterschiedliche Wirkungen, je nachdem, wie er zum Baukörper und den Laufwegen orientiert ist.
Referenzen: Trogbrunnen oder Wasserwand TB.
Verstärkt die Raumkante zum Garten, ohne den zentralen Bewegungsraum der Terrasse einzuengen. Schützt private Zonen vor Blicken und bildet einen ruhigen baulichen Rahmen.
Referenzen: Cubus oder Revolution.
Zieht den Blick beim Betreten der Terrasse sofort an. Erfordert ringsum mindestens 80 cm freie Fläche, damit das Objekt von allen Seiten umrundet und gewartet werden kann.
Referenzen: Wasserwand TB oder Meneurs.
Nutzt vertikale Wandflächen als Kulisse. Fassadenvorsprünge schützen vor Windböen. Ein Revisionsspalt zur Hauswand verhindert stehende Feuchtigkeit und hält Anschlüsse zugänglich.
Referenzen: Wasserschale Mix oder Belle Combinaison.
Schafft den fließenden Übergang von befestigtem Belag zu Pflanzkübeln oder Staudenbeeten. Sorgt für spürbare Kühle und angenehmes Mikroklima in direkter Nähe zu Loungemöbeln.
Die Installation eines Umlaufsystems auf der Terrasse ist planbar und sauber realisierbar. Zehn bauphysikalische Punkte sollten vor der Modellentscheidung geklärt sein.
Das Gesamtgewicht aus Objekt, Wanne, Wasser und Kiesabdeckung erreicht rasch 200 bis 450 kg. Der Belag muss absolut verwindungssteif, plan und druckfest gelagert sein, damit Wasserflächen gleichmäßig überlaufen.
Die physische Wanne (z. B. 100 × 100 cm) benötigt allseitig ergonomischen Abstand zu Möbeln und Hauptverkehrswegen (mind. 60–80 cm), um bequemes Vorbeigehen und Pflegen zu sichern.
Klären Sie verbindlich am Wunschmodell, ob das Wasser in einer sichtbaren Wanne, einem architektonisch verkleideten GFK-Tank oder einem getrennten Behälter zirkuliert.
Die Revisage Systeme werden mit langlebigen Qualitäts-Pumpen und 10 m Anschlusskabel geliefert. Eine wettergeschützte Außensteckdose mit Fehlerstromschutzschalter (FI) ist bauseits vorzusehen.
Pumpe, Regulierventile und Zuleitungen liegen unter Revisionsdeckeln im Becken. Der Zugang darf nicht durch fest montierte Möblierung oder schwere Gefäße verbaut werden.
Auch geschlossene Zirkulationssysteme verlieren an heißen Sommertagen Wasser durch Verdunstung. Der Wasserstand muss regelmäßig per Gartenschlauch oder Gießkanne kontrolliert und ergänzt werden.
Frei fallendes oder hoch aufquellendes Wasser wird von Windböen verweht. Auf Dachterrassen mit hoher Windanfälligkeit sind überströmte Quader oder gedrosselte Wassermengen zu bevorzugen.
Bereiten Sie Becken, Leitungen und Pumpe vor dem ersten Frost gemäß der Betriebsanleitung des jeweiligen Modells auf den Winter vor. Dazu gehören je nach Ausführung das Entleeren des Systems und die frostfreie Lagerung der Pumpe.
Die zulässige Belastung eines Balkons oder einer Dachterrasse hängt von der jeweiligen Konstruktion ab. Lassen Sie vorab prüfen, ob das Gesamtgewicht aus Brunnen, Wasser, Kies und weiterer Nutzung sicher getragen werden kann.
Prüfen Sie Durchgangsbreiten von Gartentoren, Terrassentüren und eventuellen Treppenanlagen. Schwere Wannen oder Stelen werden per Spedition bis Bordsteinkante geliefert und müssen zum Aufstellort transportiert werden können.
Terrassenbrunnen berühren verwandte gestalterische Kategorien. Entdecken Sie vertiefende Themenwelten mit eigenständigen Schwerpunkten.
Klare architektonische Formen, reduzierte Geometrien und skulpturale Monolithen für zeitgenössische Außen- und Freiraumkonzepte.
Flächig überströmte vertikale Körper aus Edelstahl, Cortenstahl und Naturstein zur Gliederung von Raumgrenzen und Wandzonen.
Vom kraftvollen Einzelschwall bis zur mehrstufigen Kaskade – lebendige Wasserbewegungen für differenzierte Klangbilder im Außenbereich.
Vergleichen Sie kompakte Solitäre, vertikale Wasserflächen, Natursteinstelen und lineare Becken nach ihrer Wirkung auf der Terrasse.